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16.-18. Oktober 2018, London

Carbon Forward 2018

Carbon Market Conference 


Mischa Classen, Director Carbon Procurement, nimmt als Referent an der Tagung teil.


What to expect:

Companies across Europe, the US, China and others that will be covered by burgeoning emissions markets around the world, such as CORSIA, will join us to discuss the cost and regulatory risks associated with the constantly changing regulatory environment. In the EU, emitters needed to understand the impacts of Britain leaving the bloc, of reduced free allocations through the remainder of Phase 3 and how the post-2020 reforms will alter everything once again. Elsewhere, the upcoming changes are no less pronounced, with US carbon markets in California and RGGI states are trying to survive in the Trump era, while China has recently launched what will become the world's largest ETS.


The Carbon Forward 2018 conference and pre-conference EU ETS training day will equip delegates, including companies with regulatroy exposure, legislators, traders, analysts, investors, and everyone with an interest in emissions trading, with everything needed to understand and manage the risks and opportunities in the EU ETS & global carbon markets.


www.carbon-forward.com

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Interaktive Grafik
Prozessschritte KliK
Übereinkommen von Paris COP 21
Die Schweiz verpflichtet sich, bis 2030 seine Emissionen gegenüber 1990 zu halbieren und dazu vorwiegend Massnahmen im Inland, aber auch solche im Ausland zu treffen.
Entwurf CO₂-Gesetz
Die Schweiz ratifiziert die Übereinkunft von Paris und publiziert im Dezember den Entwurf für das totalrevidierte CO₂-Gesetz.
Start Parlamentarische Beratungen
Der Entwurf des CO₂-Gesetzes wird durch das Parlament beraten. Es wird voraussichtlich im Verlaufe von 2019 verabschiedet.
Anmeldung Teilnahme
Bleiben Sie über die internationalen Aktivitäten der Stiftung KliK informiert und erhalten Sie wichtige Ankündigungen aus erster Hand.
Bewerbung als Partnerorganisation
Private und staatliche Organisationen sind eingeladen, sich als Partnerorganisation bei der Entwicklung von Klimaschutzaktivitäten unter Artikel 6 zu bewerben.
Kattovitz COP 24 Richtlinien Art. 6
An der COP 24 in wurden die Grundzüge der Modalitäten und Regeln der in Artikel 6 formulierten internationalen Zusammenarbeit verabschiedet verhandelt, der Beschluss soll an der nachfolgenden COP 25 gefällt werden. Für die nähere Operationalisierung werden aber voraussichtlich weitere Verhandlungsrunden benötigt.
Publikation Klimastrategie (LEDS)
Die Vertragsstaaten sind angehalten, sogenannte long-term low greenhouse gas emission development strategies LEDS zu kommunizieren. Diese Erläutern den Ansatz der Vertragsstaaten zur Erreichung ihrer Klimaziele.
Projekt- ausschreibungen
Die Stiftung KliK wird qualifizierte Partnerorganisationen einladen, ihre Projektideen in wettbewerblichen Ausschreibungen einzureichen.
Aktualisierung Klimaziele (NDC)
Die Vertragsstaaten reichen ihre aktualisierten und verbesserten Klimaziele ein (NDC, nationally determined contributions). Dieser Prozess wird alle 5 Jahre wiederholt.
Verabschiedung CO₂-Gesetz
Das Parlament verabschiedet voraussichtlich Ende 2019 das CO₂-Gesetz.
Projekt- ausschreibungen
Die Stiftung KliK wird qualifizierte Partnerorganisationen einladen, ihre Projektideen in wettbewerblichen Ausschreibungen einzureichen.
COP 26
Die von den Vertragsstaaten aktualisierten Klimaziele (NDC) werden an der 26 Konferenz der Vertragsparteien (COP) beurteilt. Darauf aufbauend wird ab 2021 der verpflichtende Prozess des transparency framework wirksam.
Entwurf Verordnung
Die Bundesadministration startet mit der Publikation des Verordnungsentwurfs die Beratungen über die Modalitäten, Prozesse und Instrumente des CO₂-Gesetzes.
Inkrafttreten des CO₂-Gesetzes
Das revidierte CO₂-Gesetz tritt in Kraft.
Verpflichtung Ausland
Die Stiftung wird neben der weiterhin bestehenden Kompensationspflicht im Inland zusätzlich Emissionsverminderungen im Ausland erwerben. Es wird erwartet, dass dies bis 2030 54 Mio. Tonnen CO₂e sind.
Transparency Framework
Das Übereinkommen von Paris enthält eine Reihe von Bestimmungen die zusammen eine vereinheitlichte Transparenz bei der Formulierung der Klimaziele und deren Zielerreichung fordern. Dieser Transparenzrahmen ist die Grundlage für den zyklischen Prozess, in dem die Ziele alle 5 Jahre überprüft und verschärft werden.
Projekt- ausschreibungen
Die Stiftung KliK wird qualifizierte Partnerorganisationen einladen, ihre Projektideen in wettbewerblichen Ausschreibungen einzureichen.
Global Stock Take
Die Staatengemeinschaft zieht Bilanz über den Zielerreichungsgrad der Vertragsparteien.
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Bleiben Sie über die internationalen Aktivitäten von KliK informiert, indem Sie sich für den Newsletter anmelden.


Durch diesen Newskanal informiert KliK über allgemeine Entwicklungen ihrer Aktivitäten im Ausland. Er wird aber auch genutzt, um die Möglichkeiten für eine Bewerbung als Partnerorganisation anzukünden.

Bewerbung als Partnerorganisation
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Private und staatliche Organisationen werden eingeladen, sich für den Status einer Partnerorganisation zu bewerben. Mit den von KliK anerkannten Partnerorganisationen entwickelt die Stiftung ihr Portfolio aus ausländischen Aktivitäten. Dazu werden Ausschreibungen durchgeführt.

Ausschreibungen für Aktivitäten

Partnerorganisationen werden in Ausschreibeverfahren von der Stiftung aufgefordert, Vorschläge für ausländische Aktivitäten einzureichen. Die Verfahrensregeln und die Vertragsmodalitäten sind noch nicht abschliessend definiert, und werden in den Ausschreibeverfahren kommuniziert.


Die ausgewählten Aktivitäten müssen von dem jeweiligen Land und der Schweiz als geeignet anerkannt werden bevor sie einen Abnahmevertrag für den Verkauf von Treibhausgas-Reduktionen an die Stiftung KliK erhalten.


Die Kriterien für die Auswahl der Aktivitäten werden so ausgestaltet sein, dass sie den Anforderungen von Artikel 6 der Pariser Übereinkunft genügen und insbesondere die Umweltintegrität und die Transparenz gewährleistet wird, Doppelzählungen vermieden werden und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung geleistet werden kann.
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Kontakt
Ansprechpartner Mischa Classen

Newsletter-Anmeldung

Bleiben Sie informiert, wie KliK Aktivitäten im Ausland unterstützt.


KliK benachrichtigt Sie durch diesen Newskanal auch über Ausschreibungen zur Bewerbung als Partnerorganisation und zur Finanzierung von Aktivitäten im Ausland.

Die Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.



"Open Opportunities" - First Call for Proposals to Supply ITMOs

The KliK foundation aims to procure eligible emission reductions in the form of internationally transferred mitigation outcomes (“ITMO”) through a competitive process that leads over several formalised stages to a forward Mitigation Outcome Purchase Agreement (“MOPA”).


The current call is exlusively open to organisations listed below that have been registered in the previous invitation to an "Expression of Interest" between 26. January and 1. March 2019. The call ends on 12. May 2019. You find the tender specifications in below documents.



Registered Organisation

Government Agencies


Climate Change Management Department Zimbabwe
Ministry of Local Affairs and Environment Tunesia
IGES Japan


Private Organisations


Private Organisations Countries of Activity
ACT Commodities Netherlands, United States
Adapt Capitol Africa Kenya
African Development Association Kamerun
ALLCOT Centroamerica, S.A. Guatemala, Mexico, Colombia, Spain
Asia Biogas Group Indonesia, Thailand
atmosfair gGmbH Germany, Bosnia and Herzegovina, Egypt, Ethiopia, Georgia, Ghana, Honduras, Indonesia, India, Iraq, Kenya, Lesotho, Nigeria, Nepal, Rwanda, Thailand, Tanzania
Becker Büttner Held BBH law firm PartGmbH Germany, Belgium
BioLite Kenya, Uganda
Bluesource United States
BP Gas Marketing Limited United Kingdom, United States, Singapore
BVRio United Kingdom, Brazil, China, Indonesia, Ghana
Carbon Africa Mozambique, Mozambique
Center for Clean Air Policy Colombia, Peru, Chile, Philippines, Mexico, Ecuador, Kenya, Uzbekistan, Vietnam
ClimateCare Kenya
C-Quest Capital Global Stoves United States
CTRAN Consulting India
EBP Schweiz AG Chile, Colombia, Brazil, China, Macedonia, Peru, Tajikistan, Egypt, Morocco
ECOACT France
EKI Energy Services Limited India
Environmental Defense Fund United States
European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) United Kingdom, Albania, Bosnia and Herzegovina, Bulgaria, Cyprus, Macedonia, Greece, Kosovo, Montenegro, Romania, Serbia, Croatia, Estonia, Hungary, Latvia, Lithuania, Poland, Slovakia, Slovenia, Armenia, Azerbaijan, Belorussia, Georgia, Moldova , Ukraine, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Mongolia, Tajikistan, Uzbekistan, Egypt, Jordan, Lebanon, Morocco, Tunisia, Turkey
Factor Ideas Integral services Mexico, Germany
FEDEARROZ Colombia
First Climate (Switzerland) AG Switzerland
Fondo Acción Columbia
GFA Consulting Group GmbH Germany
Global Solar Pvt Ltd Zimbabwe
Green energy solutions & Sustainability LLC United Arab Emirates
Greentech SA Romania, Serbia, Lithuania, Slovakia
Gulf Organisation for Research & Development Katar
ICCO in Colombia Colombia, Bolivia, Nicaragua
Institute for Sustainability Africa Zimbabwe
International Bank for Reconstruction and Development (IBRD or World Bank) as Trustee of the Forest Carbon Partnership Facility (FCPF) Carbon Fund United States
International Cryosphere Climate Initiative Sweden, United States, Ecuador, Peru, India, Nepal, Pakistan, Chile, Ukraine, Poland
IVL Swedish Environmental Institute Sweden, China
MÉXICO₂ Mexico
MicroEnergy Credits India, Kenya, Mongolia
Mirova Natural Capital Ltd. United Kingdom, France
Mootral Switzerland
MPower Ventures AG Zambia, Cameroon, Namibia, Ghana
myclimate Switzerland, Germany, Peru, Kenya, Austria, Luxembourg, Japan, Norway
Natural Capital Partners United Kingdom, United States
NatureBank Asset Management Canada, United States, Peru
Nexus For Development Singapore, Singapore, Cambodia, Lao People's Democratic Republic, Vietnam, Philippines, Indonesia, Myanmar
OM Financial Limited New Zealand, Australia
Perspectives Climate Group Germany, Spain
Rupantaran Nepal Nepal
S2 Services Cameroon, Nigeria, Mali, Ivory Coast, Senegal
Samansco Energy Zimbabwe, Zambia, Malawi, South Africa
SHANGHAI ZHIXIN CARBON ASSET MANAGEMENT CO., LTD China
Shell United Kingdom
SKG SANGHA India, Egypt, Mali, Kenya, Ghana, Madagascar, Nepal, Uganda
South Pole Carbon Asset Management Ltd. Switzerland, Netherlands, United Kingdom, Sweden, Spain, Thailand, Indonesia, Singapore, China, Vietnam, India, Australia, United States, Mexico, Colombia, Hong Kong
UpEnergy Group Mauritius, Uganda
Value Network Ventures Advisory Services Singapur
Vitol SA Switzerland
West African Alliance on Carbon Markets and Climate Finance Senegal
Wildlife Works Carbon United States, Kenya, Democratic Republic of the Congo, Colombia
World Bank Bhutan
xapnd Foundation East Timor
Zoï Environment Network Switzerland


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Pariser Übereinkommen

Im Dezember 2015 wurde an der 21. Konferenz der Vertragsstaaten zur Klimarahmenkonvention (UNFCCC) das Pariser Übereinkommen verabschiedet, welches das 1997 verabschiedete Kyoto-Protokoll ablöst und die internationale Klimapolitik ab 2021 auf neue Füsse stellt.


Die Schweiz hat sich als Vertragspartei verpflichtet, bis 2030 ihre Emissionen gegenüber 1990 zu halbieren und dabei mindestens 60% der Reduktionsleistung im Inland zu erbringen. Für die übrigen erforderlichen Reduktionen möchte sie die in Artikel 6 des Pariser Übereinkommens definierten kollaborativen Ansätze nutzen. Diese erlauben der Schweiz, eine in einem anderen Land erbrachte Reduktionsleistung an ihr Emissionsziel anzurechnen.


Die Modalitäten und Regeln dazu wurden von den Vertragsstaaten im Dezember 2018 in Katowitz (Polen) weitgehend vereinbart, konnten aber nicht abschliessend beschlossen werden

. Für die nähere Operationalisierung werden aber voraussichtlich weitere Verhandlungsrunden benötigt.

Die Verhandlungen werden im Jahr 2019 weiter geführt und kommen an der nächsten Konferenz im Ende 2019 in Chile zum Abschluss. Für die nähere Operationalisierung werden aber voraussichtlich auch danach weitere Verhandlungsrunden benötigt.

Totalrevision des CO₂ Gesetzes

Das bis Ende 2020 ausgelegte CO₂ Gesetz befindet sich im Licht des Pariser Übereinkommens für die Periode von 2021 bis 2030 gegenwärtig in Totalrevision. Im Verlaufe der Jahre 2018 und 2019 werden National- und Ständerat das Gesetz beraten und verabschieden.


Anschliessend wird der Bundesrat dessen Umsetzung in der CO₂-Verordnung weiter ausführen.  Aufgrund der Verzögerungen bei den parlamentarischen Beratungen der Totalrevision ist damit zu rechnen, dass die Verabschiedung der Verordnung erst nach dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1.1.2021 stattfindet.

Verpflichtung im Ausland

Der Entwurf des CO₂-Gesetzes sieht vor, dass die Treibstoffimporteure bzw. die Stiftung KliK als Kompensationsgemeinschaft die für die Einhaltung der Schweizer Verpflichtung benötigten Emissionsverminderungen auch im Ausland beschafft. Für die Zeit von 2021 bis 2030 sind dies voraussichtlich 54 Mio. Tonnen CO₂e, die durch internationale Aktivitäten beschafft werden müssen.


Die verbindlichen Regeln über die Anerkennung ausländischer Emissionsverminderungen werden erst knapp vor Inkrafttreten des Gesetzes bzw. der Verpflichtung der Stiftung KliK bekannt sein. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Stiftung KliK ihr Portfolio aus Aktivitäten im Ausland auf provisorischer Basis aufbauen und erst anschliessend finanzielle Verpflichtungen eingehen.

Stiftung Klimarappen

Die Schweiz bereitet sich schon heute mit Pilotprojekten auf die Zeit nach 2020 vor. Dazu pilotiert sie zusammen mit der Stiftung Klimarappen (SKR) konkrete Aktivitäten in interessierten Staaten. Die SKR wurde 2005 von vier Wirtschaftsverbänden gegründet, um einen freiwilligen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Zeitraum 2008 bis 2012 zu leisten. Die SKR hat dem Bund zugesagt, einen Teil ihrer Mittel für Pilotaktivitäten unter Artikel 6 des Pariser Übereinkommens einzusetzen.