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Prozessschritte KliK
Übereinkommen von Paris COP 21
Die Schweiz verpflichtet sich, bis 2030 seine Emissionen gegenüber 1990 zu halbieren und dazu vorwiegend Massnahmen im Inland, aber auch solche im Ausland zu treffen.
Entwurf CO₂-Gesetz
Die Schweiz ratifiziert die Übereinkunft von Paris und publiziert im Dezember den Entwurf für das totalrevidierte CO₂-Gesetz.
Start Parlamentarische Beratungen
Der Entwurf des CO₂-Gesetzes wird durch das Parlament beraten. Es wird voraussichtlich im Verlaufe von 2019 verabschiedet.
Anmeldung Teilnahme
Bleiben Sie über die internationalen Aktivitäten der Stiftung KliK informiert und erhalten Sie wichtige Ankündigungen aus erster Hand.
Bewerbung als Partnerorganisation
Private und staatliche Organisationen sind eingeladen, sich als Partnerorganisation bei der Entwicklung von Klimaschutzaktivitäten unter Artikel 6 zu bewerben.
Kattovitz COP 24 Richtlinien Art. 6
An der COP 24 in sollen die Grundzüge der Modalitäten und Regeln der in Artikel 6 formulierten internationalen Zusammenarbeit verabschiedet werden. Für die nähere Operationalisierung werden aber voraussichtlich weitere Verhandlungsrunden benötigt.
Publikation Klimastrategie (LEDS)
Die Vertragsstaaten sind angehalten, sogenannte long-term low greenhouse gas emission development strategies LEDS zu kommunizieren. Diese Erläutern den Ansatz der Vertragsstaaten zur Erreichung ihrer Klimaziele.
Projekt- ausschreibungen
Die Stiftung KliK wird qualifizierte Partnerorganisationen einladen, ihre Projektideen in wettbewerblichen Ausschreibungen einzureichen.
Aktualisierung Klimaziele (NDC)
Die Vertragsstaaten reichen ihre aktualisierten und verbesserten Klimaziele ein (NDC, nationally determined contributions). Dieser Prozess wird alle 5 Jahre wiederholt.
Verabschiedung CO₂-Gesetz
Das Parlament verabschiedet voraussichtlich Ende 2019 das CO₂-Gesetz.
Projekt- ausschreibungen
Die Stiftung KliK wird qualifizierte Partnerorganisationen einladen, ihre Projektideen in wettbewerblichen Ausschreibungen einzureichen.
COP 26
Die von den Vertragsstaaten aktualisierten Klimaziele (NDC) werden an der 26 Konferenz der Vertragsparteien (COP) beurteilt. Darauf aufbauend wird ab 2021 der verpflichtende Prozess des transparency framework wirksam.
Entwurf Verordnung
Die Bundesadministration startet mit der Publikation des Verordnungsentwurfs die Beratungen über die Modalitäten und Prozesse Instrumente des CO₂-Gesetzes.
Inkrafttreten des CO₂-Gesetzes
Das revidierte CO₂-Gesetz tritt in Kraft.
Verpflichtung Ausland
Die Stiftung wird neben der weiterhin bestehenden Kompensationspflicht im Inland zusätzlich Emissionsverminderungen im Ausland erwerben. Es wird erwartet, dass dies bis 2030 50 Mio. Tonnen CO₂e sind.
Transparency Framework
Das Übereinkommen von Paris enthält eine Reihe von Bestimmungen die zusammen eine vereinheitlichte Transparenz bei der Formulierung der Klimaziele und deren Zielerreichung fordern. Dieser Transparenzrahmen ist die Grundlage für den zyklischen Prozess, in dem die Ziele alle 5 Jahre überprüft und verschärft werden.
Projekt- ausschreibungen
Die Stiftung KliK wird qualifizierte Partnerorganisationen einladen, ihre Projektideen in wettbewerblichen Ausschreibungen einzureichen.
First Global Stock Take
Die Staatengemeinschaft zieht Bilanz über den Zielerreichungsgrad der Vertragsparteien.
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Durch diesen Newskanal informiert KliK über allgemeine Entwicklungen ihrer Aktivitäten im Ausland. Er wird aber auch genutzt, um die Möglichkeiten für eine Bewerbung als Partnerorganisation anzukünden. 

Bewerbung als Partnerorganisation
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Private und staatliche Organisationen werden eingeladen, sich für den Status einer Partnerorganisation zu bewerben. Mit den von KliK anerkannten Partnerorganisationen entwickelt die Stiftung ihr Portfolio aus ausländischen Aktivitäten. Dazu werden Ausschreibungen durchgeführt.
Gegenwärtig ist kein Bewerbungsverfahren aktiv.
Ausschreibungen für Aktivitäten

Partnerorganisationen werden in Ausschreibeverfahren von der Stiftung aufgefordert, Vorschläge für ausländische Aktivitäten einzureichen. Die Verfahrensregeln und die Vertragsmodalitäten sind noch nicht abschliessend definiert, und werden in den Ausschreibeverfahren kommuniziert.


Die ausgewählten Aktivitäten müssen von dem jeweiligen Land und der Schweiz als geeignet anerkannt werden bevor sie einen Abnahmevertrag für den Verkauf von Treibhausgas-Reduktionen an die Stiftung KliK erhalten.


Die Kriterien für die Auswahl der Aktivitäten werden so ausgestaltet sein, dass sie den Anforderungen von Artikel 6 der Pariser Übereinkunft genügen und insbesondere die Umweltintegrität und die Transparenz gewährleistet wird, Doppelzählungen vermieden werden und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung geleistet werden kann.
Gegenwärtig findet kein Ausschreibungsprozess statt.
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Kontakt
Ansprechpartner Mischa Classen

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KliK benachrichtigt Sie durch diesen Newskanal auch über Ausschreibungen zur Bewerbung als Partnerorganisation und zur Finanzierung von Aktivitäten im Ausland.

Die Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

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Pariser Übereinkommen

Im Dezember 2015 wurde an der 21. Konferenz der Vertragsstaaten zur Klimarahmenkonvention (UNFCCC) das Pariser Übereinkommen verabschiedet, welches das 1997 verabschiedete Kyoto-Protokoll ablöst und die internationale Klimapolitik ab 2021 auf neue Füsse stellt.


Die Schweiz hat sich als Vertragspartei verpflichtet, bis 2030 ihre Emissionen gegenüber 1990 zu halbieren und dabei mindestens 60% der Reduktionsleistung im Inland zu erbringen. Für die übrigen erforderlichen Reduktionen möchte sie die in Artikel 6 des Pariser Übereinkommens definierten kollaborativen Ansätze nutzen. Diese erlauben der Schweiz, eine in einem anderen Land erbrachte Reduktionsleistung an ihr Emissionsziel anzurechnen.


Die Modalitäten und Regeln dazu sollen von den Vertragsstaaten im November 2018 in Katowitz (Polen) verabschiedet werden. Für die nähere Operationalisierung werden aber voraussichtlich weitere Verhandlungsrunden benötigt.
Totalrevision des CO₂ Gesetzes

Das bis Ende 2020 ausgelegte CO₂ Gesetz befindet sich im Licht des Pariser Übereinkommens für die Periode von 2021 bis 2030 gegenwärtig in Totalrevision. Im Verlaufe der Jahre 2018 und 2019 werden National- und Ständerat das Gesetz beraten und verabschieden.


Anschliessend wird der Bundesrat dessen Umsetzung in der CO₂-Verordnung weiter ausführen. Mit deren Verabschiedung ist erst kurz vor dem Inkrafttreten am 1.1.2021 zu rechnen.

Verpflichtung im Ausland

Der Entwurf des CO₂-Gesetzes sieht vor, dass die Treibstoffimporteure bzw. die Stiftung KliK als Kompensationsgemeinschaft die für die Einhaltung der Schweizer Verpflichtung benötigten Emissionsverminderungen auch im Ausland beschafft. Für die Zeit von 2021 bis 2030 sind dies voraussichtlich 54 Mio. Tonnen CO₂e, die durch internationale Aktivitäten beschafft werden müssen.


Die verbindlichen Regeln über die Anerkennung ausländischer Emissionsverminderungen werden erst knapp vor Inkrafttreten des Gesetzes bzw. der Verpflichtung der Stiftung KliK bekannt sein. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Stiftung KliK ihr Portfolio aus Aktivitäten im Ausland auf provisorischer Basis aufbauen und erst anschliessend finanzielle Verpflichtungen eingehen.

Stiftung Klimarappen

Die Schweiz bereitet sich schon heute mit Pilotprojekten auf die Zeit nach 2020 vor. Dazu pilotiert sie zusammen mit der Stiftung Klimarappen (SKR) konkrete Aktivitäten in interessierten Staaten. Die SKR wurde 2005 von vier Wirtschaftsverbänden gegründet, um einen freiwilligen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Zeitraum 2008 bis 2012 zu leisten. Die SKR hat dem Bund zugesagt, einen Teil ihrer Mittel für Pilotaktivitäten unter Artikel 6 des Pariser Übereinkommens einzusetzen.