Beschaffungsprozess

Pariser Klima­ab­kommen

Im Dezember 2015 wurde an der 21. Konferenz der Vertrags­staaten zur Klima­rah­men­kon­ven­tion (UNFCCC) das Pariser Klima­ab­kommen verab­schiedet, welches das 1997 verab­schie­dete Kyoto-Protokoll ablöst und die inter­na­tio­nale Klima­po­litik ab 2021 auf neue Füsse stellt.

Die Schweiz hat sich als Vertrags­partei verpflichtet, bis 2030 ihre Emissionen gegenüber 1990 zu halbieren und dabei minde­stens 60% der Reduk­ti­ons­lei­stung im Inland zu erbringen. Für die übrigen erfor­der­lichen Reduk­tionen möchte sie die in Artikel 6 des Pariser Klima­ab­kommens defi­nierten kolla­bo­ra­tiven Ansätze nutzen. Diese erlauben der Schweiz, eine in einem anderen Land erbrachte Reduk­ti­ons­lei­stung an ihr Emissi­onsziel anzu­rechnen.

Die Moda­li­täten und Regeln dazu wurden von den Vertrags­staaten im Dezember 2018 in Katowitz (Polen) weitgehend vereinbart. Die Verhand­lungen werden im Jahr 2019 weiter­ge­führt und kommen voraus­sichtlich an der nächsten Konferenz Ende 2019 in Chile zum Abschluss. Für die nähere Opera­tio­na­li­sierung werden weitere Verhand­lungs­runden benötigt werden.

Mehr zum Klima­ab­kommen von Paris