Beschaffungsprozess

Bila­te­rales Abkommen

Unter dem Klima­ab­kommen von Paris haben erstmals alle Staaten Reduk­ti­ons­ziele formu­liert. Gemäss Artikel 6 des Abkommens können Emissi­ons­re­duk­tionen zwischen Staaten gehandelt und an die Reduk­ti­ons­ziele ange­rechnet werden.

Wenn ein Land Emissi­ons­re­duk­tionen trans­fe­rieren will, müssen diese Reduk­tionen zusätzlich zum formu­lierten Reduk­ti­onsziel erfolgen. Sehr wichtig ist dabei, dass diese Reduk­tionen korrekt erfasst und nicht doppelt verbucht werden. Umwelt­in­te­grität und Trans­parenz müssen also gewähr­leistet sein, zudem sollen die emissi­ons­re­du­zie­renden Akti­vi­täten einen Beitrag zur nachhal­tigen Entwicklung leisten.

Um die Einhaltung der Anfor­de­rungen sicher­zu­stellen, wird die Schweiz eine rechts­ver­bind­liche bila­te­rales Abkommen mit dem trans­fe­rie­renden Land eingehen. Dieses Abkommen regelt insbe­son­dere den Transfer von Emissi­ons­re­duk­tionen in die Schweiz und die entspre­chende Berich­tigung der Emissi­ons­bilanz des trans­fe­rie­renden Landes. Zudem präzi­siert das Abkommen die Anfor­de­rungen in Bezug auf Menschen­rechte und nachhal­tige Entwicklung im gemein­samen Verständnis.

Ohne bila­te­rales Abkommen können keine Emissi­ons­ver­min­de­rungen trans­fe­riert und zur Erfüllung der Kompen­sa­ti­ons­pflicht der Stiftung KliK einge­setzt werden.

Zur Webseite Swissflex